
Dienstag ging es also zum Katie Melua Konzert in die Düsseldorfer Philipshalle. Um ja nicht zu spät zu kommen (bei den öffentlichen Verkehrsmitteln weiß man nie...) ging es hier bereits um 17:15 Uhr mit dem Zug Richtung Düsseldorf Hauptbahnhof. Fahrt, Orientierung und schließlich der Weg zur Halle verliefen völlig ohne Probleme - wirklich leicht zu finden.
Da ich sowieso eine Monatsfahrkarte vom VRR hab, kostete mich die Fahr mit Zug und U-Bahn insgesamt 2,10 € extra. Für eine Strecke. Kann man nicht meckern.
Vor der Halle war nahezu nix los - bei Tengelmann aufm Parkplatz gibt es da entschieden mehr Gedränge. Also noch ca. 1 Stunde irgendwie durch die Gegend gelaufen, damit die Zeit umgeht.
19 Uhr war Einlass. Das Foyer war winzig - verglichen mit der König-Pilsener-Arena.
Die hat allerdings auch ein deutlich größeres Fassungsvermögen.
Brezel, Cola oder auch Pommes hätte man sich vorher noch kaufen können - und die Preise waren mit 2 € (Brezel) bzw. 2,50 € (Cola, 0,3 l) zwar kein Schnäppchen, aber ich hätte mit deutlich mehr gerechnet.
Da die Plätze alle reserviert waren und ich nicht zusehen musste, auch gut sehen zu können, ging die Warterei mal wieder los. 55 Euro hat mich die Preiskategorie 2 gekostet - aber sowohl die Bühne als auch die Videoleinwand waren ohne Probleme zu sehen. Weiter vorne zu sitzen wäre nicht zwingend erforderlich gewesen (beim Rosenstolz-Konzert im November hab ich allerdings die teuerste Kategorie gewählt - für ca. 48 €).
Um 20 Uhr kam ein Voract - eine junge Australierin sang für 25 Minuten ihre Songs.
Nicht wirklich interessant, aber bevor man einschläft...
Um 21 Uhr - nach insgesamt fast 3 Stunden Warterei kam Katie Melua endlich auf die Bühne.
Schon nach dem ersten Song "Piece by Piece" ging ein leichtes Raunen durch die Menge...
Stimmlich kann ein Mensch live einfach nicht besser singen! Perfekt. Keine Wackler - eine glasklare Stimme, auch bei längeren oder hohen Tönen. Unübertroffen genial!
Das Publikum bewegte sich vom Alter her im Bereich von 38-45 Jahren im Durchschnitt.
Die überwiegend ruhigen Songs wurden wirklich schön präsentiert - auch die Band war gut.
Hier und da mal eine etwas schnellere Nummer, etwas Jazz und mehr Power - auch gelungen, obwohl ich diese Musikart sonst nicht mag.
Nach ca. 90 Minuten Spielzeit (inklusive Zugaben) ging Katie von der Bühne.
Jeder Song - besonders "9 Million Bycyles" - wurde frenetisch beklatscht, am Ende gab es außerdem völlig zu Recht "Standing Ovations".
Ein gelungener Abend - um ca. 0:15 war ich wieder zu Hause.
Der Anschluss mit öffentlichen Verkehrsmitteln klappte auch zurück einwandfrei.
Wird vielleicht nicht immer so hinhauen, aber man sollte seine geplanten Konzerte nicht unbedingt nach dem Fahrplan der Bahn richten.
Wenn Katie wieder auf Tour geht - ich werde dabei sein.
Im Mai geht es nun zu Mark Knopfler in die Arena Oberhausen. Die Philipshalle sehe ich im November für das Rosenstolz-Konzert wieder.