Nachdem R.E.M. dann für Deutschland noch ein paar Zusatzkonzerte angekündigt hatten und unser Bundesland bei der regulären Tournee außen vor geblieben ist (warum auch immer), konnte ich eine meiner Lieblingsgruppen natürlich nicht einfach so "an meiner Haustür" vorbeiziehen lassen. Also wurden dann nochmal ca. 72 € (Karte kostete ca. 65 €, aber kamen noch ein paar Euro an Gebühren drauf) investiert. Und es hat sich gelohnt...
8.000 Zuschauer in der ca. 13.000 Zuschauer fassenden Arena erlebten eine viel zu laute Vorgruppe ("We are Scientist"), die zwar pünktlich anfing, aber in 45 Minuten nicht mehr als 2 ordentliche Songs zustande brachte... Kurze Pause, dann kamen R.E.M.
Viele schnelle Sachen, ca. 6 Titel aus dem aktuellen Album, dazu einige Tourpremieren sowie die Klassiker "Losing my religion", "The one I love", "Man on the moon" oder "Drive".
Die Stimmung war in Ordnung, wenn auch nicht so gut wie bei Madonna. Kann aber auch an der nicht vorhandenen Bühnenshow liegen (glaub ich aber nicht), an den deutlich weniger Zuschauern oder weil einfach der Altersschnitt etwas höher war. Was solls - mir hat es gefallen. Auch die Spielzeit von knapp 2 Stunden, eine schöne Akustik-Version von dem mir unbekannten "Let me in", 4 Zugaben und insgesamt 26 Titel haben Spaß gemacht.
Sänger Michael Stipe suchte den Kontakt zum Publikum, schüttelte Hände, erzählte hier und da was, lies Fans mitsingen... und nicht nur deshalb ist Stipe einer der sympathischsten (schreibt man das so?!) und definitiv einer der besten Live-Performer, die es gibt. Ob Ballade oder Power-Song, er bringt alles exzellent rüber.
Wenn die nächste Tournee wieder mal bei uns vorbeikommt - ich bin dabei!
Sonntag, 28. September 2008
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