Als Fan von Depeche Mode muss ich jetzt erstmal damit Leben, dass Sänger Dave Gahan scheinbar doch nicht so unerheblich krank ist wie zunächst angenommen.
Aber zum Glück fällt das Konzert in Düsseldorf am 04.06.09 (hab dafür eine Karte)
nicht ersatzlos aus, sondern findet in den nächsten Monaten aller Voraussicht nach statt.
Warum allerdings auf die Pläne der in der LTU-Arena stattfindenen Fußballspiele
gewartet wird, wo doch bis Anfang August (ca.) Sommerpause ist, lässt dann doch eher
darauf schließen, dass es sich noch einige Zeit hinzieht. Macht mir allerdings nicht
viel aus, solange ich an dem Ausweichtermin kann. Hoffe das Beste.
Vor 2 Wochen war ich übrigens bei Chris de Burgh in Bochum. 150 Minuten eine wirklich sehr überzeugende Live-Show. Mit Emotionen, mit Rock, E-Gitarre, Power
und einem grandiosen Live-Künstler. Der Veranstaltungsort - RuhrCongress Bochum - lässt sich auch sehen.
Klar, der Altersdurchschnitt war, ähnlich bei bei Katie Melua im letzten Jahr, eher jenseits der 50 anzusiedeln. Aber ich mag den Typ und seine Musik, auch wenn ich
als Zielgruppe ca. 15-25 Jahre zu jung bin.
Wenn er nochmal auf Abschiedtour geht - ich bin dabei!
Freitag, 29. Mai 2009
Montag, 25. Mai 2009
Technologiematrix, Recht & sonstige Formeln
Nachdem im letzten Weiterbildungsblock eine ganze Menge an Formeln und mathematischem Krims-Krams zu erfassen war, geht es mit der Kostenrechnung ab Anfang Juni weiter. Im Prinzip ok und es ist auch alles eigentlich zu verstehen, aber wenn man einen Berg an Formeln auswendig lernen muss, Intervall-Technologiematrixen (oder heißt es Matritzen?)erläutern muss (und natürlich die dargestellen Zahlen auch berechnen können muss), wird das schon eine ganz schöne Lernerei.
Bei diesen Temperaturen übrigens auch nicht so wirklich lustig. Werde ab heute mit dem intensiven Lernen beginnen, heißt also 1-2 Stunden am Tag. Und wenn dafür der Fernseher eben aus bleibt. Ist eh fast nur noch Mist drin - da läuft bei mir fast nur noch DVD (und da hab ich auch gleich die Superbox von "Veronica Mars" vorbestellt).
Nachdem ich mich Samstag und Sonntag mit eher volkswirtschaftlichen Themen und so ein bisschen "Hier und Da" beschäftigt hab, geht es heute zum ersten Block "Recht".
Jeweils eine Zusammenfassung sollte in 2 Tagen zu lesen und verstehen sein.
Am WE widme ich mich dann der Bearbeitung einer der IHK-Prüfungen (gibt es unter anderem von Bertelsmann, bei Ebay zu ersteigern, von Kollegen oder wo auch immer man die herbekommt. Ist übrigens in jeder Form absolut legal!).
Dann will ich mal...
Bei diesen Temperaturen übrigens auch nicht so wirklich lustig. Werde ab heute mit dem intensiven Lernen beginnen, heißt also 1-2 Stunden am Tag. Und wenn dafür der Fernseher eben aus bleibt. Ist eh fast nur noch Mist drin - da läuft bei mir fast nur noch DVD (und da hab ich auch gleich die Superbox von "Veronica Mars" vorbestellt).
Nachdem ich mich Samstag und Sonntag mit eher volkswirtschaftlichen Themen und so ein bisschen "Hier und Da" beschäftigt hab, geht es heute zum ersten Block "Recht".
Jeweils eine Zusammenfassung sollte in 2 Tagen zu lesen und verstehen sein.
Am WE widme ich mich dann der Bearbeitung einer der IHK-Prüfungen (gibt es unter anderem von Bertelsmann, bei Ebay zu ersteigern, von Kollegen oder wo auch immer man die herbekommt. Ist übrigens in jeder Form absolut legal!).
Dann will ich mal...
Dienstag, 19. Mai 2009
Musik - Eine Leidenschaft (1)
Wie man bei mir wahrscheinlich schon deutlich gemerkt hat, ist Musik meine große Leidenschaft (auch Film und TV gehören dazu), allerdings nicht als aktiver Pianist, Keyboarder oder Triangel-Ikone - sondern als interessierter Zuhörer.
Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten interessiert mich bei der Musik aber viel mehr als die Melodie oder der Text. Anfangen vom Komponisten und Texter der Songs, den Produzenten, das Plattenlabel, die Bookletgestaltung und alles, was sich außerhalb des Hörbaren abspielt (sehr informativ, hilfreich und interessant sind da übrigens die Bücher des Verlages "Hannibal", auch der Online-Händler "Zweitausendeins" bietet oft gute Bücher zu unheimlich günstigen Preisen an - nebenbei auch CDs).
Musik bietet einfach viel mehr Hintergrund, als es der Song als Endprodukt bewirkt.
Und wenn man mal hinter die Kulissen schaut und sieht, wer für was verantwortlich ist, wer wo mitgespielt hat oder wie welche Platten entstanden sind- der kann sich vielleicht auch dafür begeistern. Auf alle Fälle werden viele Leute überrascht sein...
Vor ca. einer Woche ging die aktuelle Staffel von "DSDS" zu Ende. Schon vorher begann natürlich das kollektive Heulen, dass Dieter Bohlen doch eine Pfeife sei, der Siegertitel garantiert nur Käse ist. Als Besitzer von mehr als 20 Alben von Dieter Bohlen kann ich dem ersten Punkt natürlich nicht zustimmen, der Siegertitel ist aber in der Tat nicht mein Fall.... Aber wissen die Leute auch, dass diese Single Dieter Bohlen nicht zur zum erfolgreichsten Produzenten dieses Jahrzehntes in Deutschland macht? Nein - in den 00er hätte er dann nur einen Nr. 1 Hit weniger hatte als es die Beatles in den 60er Jahren geschafft haben. Bereits 15 Mal standen Bohlen-Produktionen an der Spitze der deutschen Single-Charts (seit "You're my heart, You're my soul"). Durch sein Polarisieren, durch massenkompatible Sounds und das Gespür für die richtigen Beats erlangte er diesen Status.
Vielen geht der "Bohlen-Sound" auf den Keks - jedem das Seine. Aber Dieter Bohlen ist keine Neuerscheinung. Kennt jemand noch Rick Astley aus den 80ern? Oder erinnert man sich an die ersten Songs von Kylie Minogue, die bei Karriererückblicken gerne gezeigt werden? "Venus" von Bananarama? Alles mal gehört, bestimmt alles auf einem 80s-Sampler vergraben...und: es stammt ALLES von ein und demselben Produzentrio "Stock/Aitken/Waterman". Klingt vielleicht noch nicht sonderlich beeindruckend, aber diese drei Briten hatten von Mitte der 80er Jahre an für ca. 10 Jahre einen dermaßenen Output an Singles, dass die gelegentlich veröffentlichten Songs von Bohlen & Co. dagegen zu vernachlässigen sind. "S/A/W" führten die Charts der USA, UK, Deutschland und weltweit mit zahlreichen Songs an - bis zu 7x im Jahr
(1989 im UK). Eine derartige Fließbandproduktion ermöglichte es den Dreien, in kurzer Zeit mehr Singles auf den Markt zu schmeißen als die Beatles, Rolling Stones und Depeche Mode zusammen. Schon Anfang der 90er Jahre sah die 200. (!!) Produktion das Licht der Welt, es wurden millionenfach Singles und Alben abgesetzt - praktisch jedes Werk brachte es irgendwie in die Charts. Massenweise One-Hit-Wonder - aber es waren immer "S/A/W". Zeitweise kamen über 20 Singles pro Jahr auf den Markt und in die Charts.
Kaum jemand kennt diese drei Namen, jeder kennt ihre Musik. Mehrere hundert Millionen verkaufte Einheiten und die größten Hitproduzenten der britischen Chartsgeschichte... Keine Musik, die man unbedingt haben muss oder als Gesamtwerk
kennen sollte. Auch Ähnlichkeiten in den Songs sind klar vorhanden und beabsichtigt.
Ein Beispiel dafür, dass auch die Musik "dahinter" sehr interessant sein kann - jedenfalls für mich. Von Konzept, Produzentenarbeit oder den evtl. nicht vorhandenen Gedanken hinter dieser Hitfabrik - und warum viele Leute sie nicht mochten, aber endlose Plattenverkäufe das Gegenteil aufzeigen (wie bei Dieter Bohlen).
Leider gibt es über "S/A/W" keine brauchbaren Biografien oder Bücher, die ich gefunden hätte. Auf jeden Fall ein Thema, was mich fasziniert...
Und beim nächsten Mal: Was haben ein Uralter-Weihnachts-Rekord von Elvis Presley, Peter Cetera und der Bodyguard-Soundtrack gemeinsam....?
Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten interessiert mich bei der Musik aber viel mehr als die Melodie oder der Text. Anfangen vom Komponisten und Texter der Songs, den Produzenten, das Plattenlabel, die Bookletgestaltung und alles, was sich außerhalb des Hörbaren abspielt (sehr informativ, hilfreich und interessant sind da übrigens die Bücher des Verlages "Hannibal", auch der Online-Händler "Zweitausendeins" bietet oft gute Bücher zu unheimlich günstigen Preisen an - nebenbei auch CDs).
Musik bietet einfach viel mehr Hintergrund, als es der Song als Endprodukt bewirkt.
Und wenn man mal hinter die Kulissen schaut und sieht, wer für was verantwortlich ist, wer wo mitgespielt hat oder wie welche Platten entstanden sind- der kann sich vielleicht auch dafür begeistern. Auf alle Fälle werden viele Leute überrascht sein...
Vor ca. einer Woche ging die aktuelle Staffel von "DSDS" zu Ende. Schon vorher begann natürlich das kollektive Heulen, dass Dieter Bohlen doch eine Pfeife sei, der Siegertitel garantiert nur Käse ist. Als Besitzer von mehr als 20 Alben von Dieter Bohlen kann ich dem ersten Punkt natürlich nicht zustimmen, der Siegertitel ist aber in der Tat nicht mein Fall.... Aber wissen die Leute auch, dass diese Single Dieter Bohlen nicht zur zum erfolgreichsten Produzenten dieses Jahrzehntes in Deutschland macht? Nein - in den 00er hätte er dann nur einen Nr. 1 Hit weniger hatte als es die Beatles in den 60er Jahren geschafft haben. Bereits 15 Mal standen Bohlen-Produktionen an der Spitze der deutschen Single-Charts (seit "You're my heart, You're my soul"). Durch sein Polarisieren, durch massenkompatible Sounds und das Gespür für die richtigen Beats erlangte er diesen Status.
Vielen geht der "Bohlen-Sound" auf den Keks - jedem das Seine. Aber Dieter Bohlen ist keine Neuerscheinung. Kennt jemand noch Rick Astley aus den 80ern? Oder erinnert man sich an die ersten Songs von Kylie Minogue, die bei Karriererückblicken gerne gezeigt werden? "Venus" von Bananarama? Alles mal gehört, bestimmt alles auf einem 80s-Sampler vergraben...und: es stammt ALLES von ein und demselben Produzentrio "Stock/Aitken/Waterman". Klingt vielleicht noch nicht sonderlich beeindruckend, aber diese drei Briten hatten von Mitte der 80er Jahre an für ca. 10 Jahre einen dermaßenen Output an Singles, dass die gelegentlich veröffentlichten Songs von Bohlen & Co. dagegen zu vernachlässigen sind. "S/A/W" führten die Charts der USA, UK, Deutschland und weltweit mit zahlreichen Songs an - bis zu 7x im Jahr
(1989 im UK). Eine derartige Fließbandproduktion ermöglichte es den Dreien, in kurzer Zeit mehr Singles auf den Markt zu schmeißen als die Beatles, Rolling Stones und Depeche Mode zusammen. Schon Anfang der 90er Jahre sah die 200. (!!) Produktion das Licht der Welt, es wurden millionenfach Singles und Alben abgesetzt - praktisch jedes Werk brachte es irgendwie in die Charts. Massenweise One-Hit-Wonder - aber es waren immer "S/A/W". Zeitweise kamen über 20 Singles pro Jahr auf den Markt und in die Charts.
Kaum jemand kennt diese drei Namen, jeder kennt ihre Musik. Mehrere hundert Millionen verkaufte Einheiten und die größten Hitproduzenten der britischen Chartsgeschichte... Keine Musik, die man unbedingt haben muss oder als Gesamtwerk
kennen sollte. Auch Ähnlichkeiten in den Songs sind klar vorhanden und beabsichtigt.
Ein Beispiel dafür, dass auch die Musik "dahinter" sehr interessant sein kann - jedenfalls für mich. Von Konzept, Produzentenarbeit oder den evtl. nicht vorhandenen Gedanken hinter dieser Hitfabrik - und warum viele Leute sie nicht mochten, aber endlose Plattenverkäufe das Gegenteil aufzeigen (wie bei Dieter Bohlen).
Leider gibt es über "S/A/W" keine brauchbaren Biografien oder Bücher, die ich gefunden hätte. Auf jeden Fall ein Thema, was mich fasziniert...
Und beim nächsten Mal: Was haben ein Uralter-Weihnachts-Rekord von Elvis Presley, Peter Cetera und der Bodyguard-Soundtrack gemeinsam....?
Samstag, 16. Mai 2009
Erfolg
Wer hätte gedacht, dass ich meine überflüssigen DVDs und SNES-Spiele dann doch so gut loswerden würde? Ok, keine außerordentlichen Summen, aber 1-4 Euro (exkl. Porto) sind doch auch schon mal Geld, das einem die ein oder andere neue CD, DVD oder Buch (bin ich mal wieder richtig heiß drauf - nach langer Abstinenz wird wieder viel gelesen) finanziert.
Selbst bin ich derzeit nur hinter einem weiteren Album von Roxette hinterher. Eine wirklich überzeugend Gruppe, die viele Highlights hervorgebracht hat und seit weit über 10 Jahren zu meinen Lieblingen zählt...
Um aber auch mal eher schlechte und peinliche Auftritte zu sehen, guck ich jetzt den ollen Eurovision Song Contest. Ja - der deutsche Beitrag ist schlecht!
Selbst bin ich derzeit nur hinter einem weiteren Album von Roxette hinterher. Eine wirklich überzeugend Gruppe, die viele Highlights hervorgebracht hat und seit weit über 10 Jahren zu meinen Lieblingen zählt...
Um aber auch mal eher schlechte und peinliche Auftritte zu sehen, guck ich jetzt den ollen Eurovision Song Contest. Ja - der deutsche Beitrag ist schlecht!
Montag, 11. Mai 2009
Neues Gekauft, altes verkauft
Nachdem es mit den Spottpreisen für zwei Alben von Roxette (Joyride & Look Sharp!) für insgesamt 5 Euro geklappt hat und seit gestern auch "Crash!Boom!Bang!" auf dem Weg in mein CD-Regal ist (übrigens voll - in meiner eigenen Wohnung muss was Neues her - vielleicht Ikea?) hat es sogar mit dem Verkauf von 2 DVDs, einer CD und einem Konsolenspiel für das SNES geklappt. Was will man mehr?
Jetzt ist aber erstmal gut. Klar, ein paar Sachen zum Verkauf setze ich noch rein,
aber mit Geldausgeben ist Schluss. Im Juni möchte ich das neue Album von "a-ha" kaufen, am besten gleich noch das mir fehlende "Scroundel Days" noch gleich dazu.
Und die ein oder andere DVD braucht der Mensch auch noch. Das TV-Programm lässt ja
praktisch nix Anderes mehr zu. In den letzten Wochen habe ich haufenweise Serien-DVDs
geguckt. Bald geht es los mit.... Miami Vice!
Jetzt ist aber erstmal gut. Klar, ein paar Sachen zum Verkauf setze ich noch rein,
aber mit Geldausgeben ist Schluss. Im Juni möchte ich das neue Album von "a-ha" kaufen, am besten gleich noch das mir fehlende "Scroundel Days" noch gleich dazu.
Und die ein oder andere DVD braucht der Mensch auch noch. Das TV-Programm lässt ja
praktisch nix Anderes mehr zu. In den letzten Wochen habe ich haufenweise Serien-DVDs
geguckt. Bald geht es los mit.... Miami Vice!
Samstag, 9. Mai 2009
The Killers (13.03.2009 – live in Philipshalle Düsseldorf)
So - lange angekündigt - jetzt endlich nachgereicht.... Konzertreview "The Killers"
„Freie Platzwahl“ – für mich immer eher abschreckend und mit der Befürchtung eines äußerst dürftigen Platzes verbunden, sollte sich jedoch erneut als ein Glücksgriff erweisen. Mehr als 7.000 Leute mit einem Durchschnittsalter in den Zwanzigern füllten die zweitgrößte Veranstaltungshalle Düsseldorfs in kürzester Zeit. Bereits seit Wochen war die Veranstaltung ausverkauft, die Erwartungen hoch.
Trotz des regen Andrangs – bereits 70 Minuten vor Einlass (und mehr als 3 (!) Stunden bevor „The Killers“ mit „Human“ eine grandiose Show eröffnen sollten) reihte ich mich in eine von zwei kontinuierlich wachsenden Schlangen an den Eingangstüren ein - konnte man glücklicher Weise locker und leicht einen Top-Sitzplatz mit idealer Sicht auf die Bühne ergattern. Die Tribünenplätze füllten sich langsam, während der überwiegende Teil der Besucher natürlich in den Innenraum Richtung Bühne strömte. Sowohl das Warten vor der Halle als auch die Einlassprozedur lief sehr gesittet und ohne Geschubse oder Gedränge ab.
Als „Opening Act“ betraten „Louis XIV“ um Punkt 20 Uhr die Bühne. Das sie diese auch besser schleunigst wieder hätten verlassen sollen, wurde spätestens nach zwei, drei Nummern klar. Mit jeder Menge Lautstärke, erschreckend schwachen Melodien und äußert beschränkten gesanglichen Fähigkeiten hielten „Louis XIV“ die seit Stunden wartende Menge zumindest….wach. 35 Minuten lang jagte eine Gurkennummer die nächste. Und trotz einiger versöhnlicheren Klänge gegen Ende hin schafften es die Amerikaner sogar die Band „We are Scientists“ (Vorgruppe für R.E.M. in Oberhausen 2008) als schlechtester „Opening Act“ der mir bislang untergekommen ist, abzulösen.
Dass Musik vom Band nicht immer die schlechteste Alternative sein muss, wurde hier eindrucksvoll bewiesen. Jeder Schlager-Sampler wäre willkommener gewesen. Ob nun auf Grund der freudigen Erwartung auf „The Killers“ oder wegen der nach langer Wartezeit endlich einsetzenden Live-Musik fanden sich aber doch ein paar „Mitklatscher“ im Publikum.
Alles in allem eine richtig schlechte Vorgruppe, die nur dank der kürzlich erworbenen Ohropax und einem sehr bequemen Sitzplatz zu ertragen war. Zukünftige Auftritte von „Louis XIV“ sollten sich vielleicht besser lediglich auf Hebebühnen bei „ATU“ beschränken.
Kurz nach 21 Uhr war es dann endlich soweit. Ein Countdown kündigte das baldige Erscheinen der US-Amerikanischen Formation an und mit ebenfalls ordentlich Lautstärke setzte der Beat von „Human“ ein, zu welchem „The Killers“ unter großem Jubel die Bühne betraten.
Für einen kurzen Moment kamen Gedanken an zuvor flüchtig gelesene Kritiken zu einigen „Killers“-Auftritten auf, die sowohl Klangqualität als auch insbesondere den Gesang von Frontman Brandon Flowers massiv abwerteten. Doch davon sollte in den folgenden 90 Minuten überhaupt keine Rede mehr sein – im Gegenteil.
Kraftvolle Musik mit wummernden Beats, ein in Lautstärke und Höhen fehlerfreier Gesang und eine wirklich gute Akustik ließen die „Killers“ glänzen. Die sofort vorhandene Sympathie für Sänger Flowers, eine überzeugende Lichtshow und eine Setlist ohne Schwächen taten ihr übriges.
Das Publikum hielt von der ersten Minute an nicht mit Begeisterung hinter dem Berg. Frenetischer Applaus, tausende Hände schwenkten von links nach rechts, Textzeilen wurden lauthals mitgesungen und nahezu jeder Song freudig aufgenommen.
„Day & Age“, das neueste Album der „Killers“ bildete die Grundlage des Konzertes, wurde aber nicht einfach nur runtergespielt. Neben mehreren aktuellen Nummern brachten die Amerikaner mit Highlights der vergangen Alben die Menge immer wieder zum Kochen. „Jenny was a friend of mine“ oder auch „Somebody told me“ fanden besonderen Anklang und boten eine willkommene Abwechslung zum sonst eher elektronisch geprägten Sound. Auch die Ballade „Sam’s Town“ reihte sich nahtlos in eine glänzende Setlist von 18 Songs (+ 4 Titel als Zugabe) ein.
Top!
„Freie Platzwahl“ – für mich immer eher abschreckend und mit der Befürchtung eines äußerst dürftigen Platzes verbunden, sollte sich jedoch erneut als ein Glücksgriff erweisen. Mehr als 7.000 Leute mit einem Durchschnittsalter in den Zwanzigern füllten die zweitgrößte Veranstaltungshalle Düsseldorfs in kürzester Zeit. Bereits seit Wochen war die Veranstaltung ausverkauft, die Erwartungen hoch.
Trotz des regen Andrangs – bereits 70 Minuten vor Einlass (und mehr als 3 (!) Stunden bevor „The Killers“ mit „Human“ eine grandiose Show eröffnen sollten) reihte ich mich in eine von zwei kontinuierlich wachsenden Schlangen an den Eingangstüren ein - konnte man glücklicher Weise locker und leicht einen Top-Sitzplatz mit idealer Sicht auf die Bühne ergattern. Die Tribünenplätze füllten sich langsam, während der überwiegende Teil der Besucher natürlich in den Innenraum Richtung Bühne strömte. Sowohl das Warten vor der Halle als auch die Einlassprozedur lief sehr gesittet und ohne Geschubse oder Gedränge ab.
Als „Opening Act“ betraten „Louis XIV“ um Punkt 20 Uhr die Bühne. Das sie diese auch besser schleunigst wieder hätten verlassen sollen, wurde spätestens nach zwei, drei Nummern klar. Mit jeder Menge Lautstärke, erschreckend schwachen Melodien und äußert beschränkten gesanglichen Fähigkeiten hielten „Louis XIV“ die seit Stunden wartende Menge zumindest….wach. 35 Minuten lang jagte eine Gurkennummer die nächste. Und trotz einiger versöhnlicheren Klänge gegen Ende hin schafften es die Amerikaner sogar die Band „We are Scientists“ (Vorgruppe für R.E.M. in Oberhausen 2008) als schlechtester „Opening Act“ der mir bislang untergekommen ist, abzulösen.
Dass Musik vom Band nicht immer die schlechteste Alternative sein muss, wurde hier eindrucksvoll bewiesen. Jeder Schlager-Sampler wäre willkommener gewesen. Ob nun auf Grund der freudigen Erwartung auf „The Killers“ oder wegen der nach langer Wartezeit endlich einsetzenden Live-Musik fanden sich aber doch ein paar „Mitklatscher“ im Publikum.
Alles in allem eine richtig schlechte Vorgruppe, die nur dank der kürzlich erworbenen Ohropax und einem sehr bequemen Sitzplatz zu ertragen war. Zukünftige Auftritte von „Louis XIV“ sollten sich vielleicht besser lediglich auf Hebebühnen bei „ATU“ beschränken.
Kurz nach 21 Uhr war es dann endlich soweit. Ein Countdown kündigte das baldige Erscheinen der US-Amerikanischen Formation an und mit ebenfalls ordentlich Lautstärke setzte der Beat von „Human“ ein, zu welchem „The Killers“ unter großem Jubel die Bühne betraten.
Für einen kurzen Moment kamen Gedanken an zuvor flüchtig gelesene Kritiken zu einigen „Killers“-Auftritten auf, die sowohl Klangqualität als auch insbesondere den Gesang von Frontman Brandon Flowers massiv abwerteten. Doch davon sollte in den folgenden 90 Minuten überhaupt keine Rede mehr sein – im Gegenteil.
Kraftvolle Musik mit wummernden Beats, ein in Lautstärke und Höhen fehlerfreier Gesang und eine wirklich gute Akustik ließen die „Killers“ glänzen. Die sofort vorhandene Sympathie für Sänger Flowers, eine überzeugende Lichtshow und eine Setlist ohne Schwächen taten ihr übriges.
Das Publikum hielt von der ersten Minute an nicht mit Begeisterung hinter dem Berg. Frenetischer Applaus, tausende Hände schwenkten von links nach rechts, Textzeilen wurden lauthals mitgesungen und nahezu jeder Song freudig aufgenommen.
„Day & Age“, das neueste Album der „Killers“ bildete die Grundlage des Konzertes, wurde aber nicht einfach nur runtergespielt. Neben mehreren aktuellen Nummern brachten die Amerikaner mit Highlights der vergangen Alben die Menge immer wieder zum Kochen. „Jenny was a friend of mine“ oder auch „Somebody told me“ fanden besonderen Anklang und boten eine willkommene Abwechslung zum sonst eher elektronisch geprägten Sound. Auch die Ballade „Sam’s Town“ reihte sich nahtlos in eine glänzende Setlist von 18 Songs (+ 4 Titel als Zugabe) ein.
Top!
Sonntag, 3. Mai 2009
Erfolgreiche Auktionen der letzten Zeit
Ein paar erfolgreiche Auktionen waren mir in diesem Jahr mit dem Konzerticket für Tina Turner (70 € anstatt 169 € Originalpreis) und der Eintrittskarte für die Toten Hosen im ISS Dome am 23.12.09 (eigentlich ausverkauft, aber Unterrang-Sitzplatz für ca. 48 € erstanden, also nur geringfügig über dem Originalpreis) gelungen.
In letzter Zeit kamen vermehrt CDs dazu. Von Prince (The Gold Experience), eine umfangreiche Madonna-Sammlung mit 26 Singles, 2 Remix-Alben sowie "Ray of light" für knappe 27 € können sich da schon sehen lassen. Auch das "Music"-Album kam heute für
einen Euro + geringfügigen Versand auf meine Liste der ersteigerten Objekte.
Das es zudem mit den beiden Roxette-Alben "Look Sharp!" und "Joyride" für zusammen 5 € geklappt hat - umso besser.
Gleich muss ich mal schauen, was mein 1 €-Gebot auf "Zooropa" von U2 so macht.
Da sind wir dann auch gleich beim Thema: Da hab also nach dem Lesen des guten und bildreichen Großformat-Buches "U2 by U2" (und wenn jemand weiß, wie man solche schwergewichtigen, unhandlichen Bücher ohne Verrenkungen und Schmerzen lesen kann - bitte melden. Hab es fast nur in der Badewanne auf meinen Knien)und diversen Durchgängen der Alben "Rattle & Hum" sowie einem Best of und "Achtung Baby" so langsam Vertrauen in diese Gruppe gewonnen, dass die neue Single des aktuellen Albums wohl möglich nur ein grausamer Ausrutscher ist... und einfach mal den 59 €-Startpreis einer Auktion für das Konzert am 03.08. "Auf Schalke" geboten - in der Annahme, dass sich die Leute darum prügeln würden.
Klar, Schalke & U2 haben ein großes Einzugsgebiet, Stehplatz Tribüne ist "hinter dem Tor", also nicht top, aber eben auch nicht schlecht, und da werden die schon fröhlich drüber bieten... Denkste! Vor ein paar Minuten die Auktion gewonnen.
Kann jetzt für 61,20 € + 4,60 € Fahrkosten Hin/Rückfahrt zusammen im August zu U2 fahren.
Ok, hätte nicht sein müssen, aber irgendwie freut es einen ja doch. Wie oft kommen die noch? Will man die dann noch sehen? Kann man die dann noch sehen? (Meine neue Brille sitzt übrigens absolut top!!) Und 61,20 € - aufgedruckt sind 69 € Ticketpreis. Heißt also, dass man bei Eventim.de mit Gebühren etc. bei 78 € landen würde. Also zumindest schon mal günstiger erstanden.
Jetzt muss ich natürlich sehen, wie man mal wieder an Geld kommt. Das Leben ist teuer, Konzerte erst recht.
Hab aber im Keller schon ein paar CDs (bei Madonna waren 2-3 doppelt), 3 DVDs und
ein paar alte Super Nintendo Spiele (hach, waren das noch Zeiten...) ausgebuddelt, die ich verscheuern will.
Mal sehen, ob ich das auch als Verkäufer bei Ebay hinbekomme und... ob die Teile überhaupt jemand haben will.
In letzter Zeit kamen vermehrt CDs dazu. Von Prince (The Gold Experience), eine umfangreiche Madonna-Sammlung mit 26 Singles, 2 Remix-Alben sowie "Ray of light" für knappe 27 € können sich da schon sehen lassen. Auch das "Music"-Album kam heute für
einen Euro + geringfügigen Versand auf meine Liste der ersteigerten Objekte.
Das es zudem mit den beiden Roxette-Alben "Look Sharp!" und "Joyride" für zusammen 5 € geklappt hat - umso besser.
Gleich muss ich mal schauen, was mein 1 €-Gebot auf "Zooropa" von U2 so macht.
Da sind wir dann auch gleich beim Thema: Da hab also nach dem Lesen des guten und bildreichen Großformat-Buches "U2 by U2" (und wenn jemand weiß, wie man solche schwergewichtigen, unhandlichen Bücher ohne Verrenkungen und Schmerzen lesen kann - bitte melden. Hab es fast nur in der Badewanne auf meinen Knien)und diversen Durchgängen der Alben "Rattle & Hum" sowie einem Best of und "Achtung Baby" so langsam Vertrauen in diese Gruppe gewonnen, dass die neue Single des aktuellen Albums wohl möglich nur ein grausamer Ausrutscher ist... und einfach mal den 59 €-Startpreis einer Auktion für das Konzert am 03.08. "Auf Schalke" geboten - in der Annahme, dass sich die Leute darum prügeln würden.
Klar, Schalke & U2 haben ein großes Einzugsgebiet, Stehplatz Tribüne ist "hinter dem Tor", also nicht top, aber eben auch nicht schlecht, und da werden die schon fröhlich drüber bieten... Denkste! Vor ein paar Minuten die Auktion gewonnen.
Kann jetzt für 61,20 € + 4,60 € Fahrkosten Hin/Rückfahrt zusammen im August zu U2 fahren.
Ok, hätte nicht sein müssen, aber irgendwie freut es einen ja doch. Wie oft kommen die noch? Will man die dann noch sehen? Kann man die dann noch sehen? (Meine neue Brille sitzt übrigens absolut top!!) Und 61,20 € - aufgedruckt sind 69 € Ticketpreis. Heißt also, dass man bei Eventim.de mit Gebühren etc. bei 78 € landen würde. Also zumindest schon mal günstiger erstanden.
Jetzt muss ich natürlich sehen, wie man mal wieder an Geld kommt. Das Leben ist teuer, Konzerte erst recht.
Hab aber im Keller schon ein paar CDs (bei Madonna waren 2-3 doppelt), 3 DVDs und
ein paar alte Super Nintendo Spiele (hach, waren das noch Zeiten...) ausgebuddelt, die ich verscheuern will.
Mal sehen, ob ich das auch als Verkäufer bei Ebay hinbekomme und... ob die Teile überhaupt jemand haben will.
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