Freitag, 28. August 2009

Bescheuerte Kollegin

Sowas...
da musste ich mir heute von einer hysterischen Kollegin einige (unbegründete) Vorwürfe in einem Gekeife und Gemecker anhören... Einfach nur bescheuert die Frau.
Ist aber nicht das erste Mal, dass diese Kollegin negativ auffällt.

Da ich bekanntlich gerne schreibe und mir nicht von jedem Idioten ein solches
Palaver anhängen lasse, geht am Montag ein offizielles Beschwerdeschreiben zu meinem Abteilungsleiter. Habs gerade fertig gestellt. Ich finds gut :-)

Und sollte diese Krawallnuss sich nicht zügig in den Griff bekommen (und der Abteilungsleiter dann anscheinend wirksamen Maßnahmen vermissen lassen würde), erfolgt eine erneute Beschwerde - diesmal aber bei der Geschäftsführung.

Man muss ich nun wirklich nicht von jeder größenwahnsinnigen, cholerischen Ziege beschimpfen lassen.

Samstag, 22. August 2009

Fünfter & Sechster Tag - Block "Einkauf"

Die letzten beiden Tage auch noch überstanden - ein weiterer ca. 300 Seiten Ordner
wartet somit auf eine ordentliche Zusammenfassung. Aus Zeitgründen kann man aber nicht anfangen, sich da mühevoll alles rauszuschreiben, sondern markiert wichtige Sachen bzw. entnimmt entsprechende Seiten für den großen Sammelordner.
Damit beginne ich dann morgen - Montag geht es dann mit den Abschlussprüfungen weiter.

In drei Wochen gibt es erneut einen 6-Tage-Block, den vielleicht wichtigsten Block der ganzen Zeit: Prüfungsvorbereitung.

Bis dahin ist noch viel zu tun...

Donnerstag, 20. August 2009

U2 – 360° Tour (03.08.2009 – Veltins-Arena Gelsenkirchen)



Nachdem ich bei Ebay ein eigentlich doch eher verhasstes Stehplatzticket für U2 in der Veltins-Arena Gelsenkirchen mit der Motivation erstanden hatte, eine der größten Rockbands aller Zeiten mit einer energiegeladenen, gigantischen Bühnenshow zu erleben, stieg das Interesse kurz vor der Veranstaltung mit den teils euphorischen Berichten über andere Auftritte in Europa zunehmend an.

Anfänglich noch mit etwas Zweifel, weil der Kartenkauf der positiven Stimmung des
– kurz zuvor gelesenen – Buches „U2 by U2“ entstammte und ich zwar das ein oder andere Album der Iren besitze, jedoch weit weg von einem Anhänger oder richtigen Fan der Musik der Gruppe war. Ein paar nette Songs, nicht unsympathisch – aber nicht mehr. Eine Tatsache, die einen völlig unbelastet in das Konzert gehen lässt. Die Enttäuschung fehlender Lieblingslieder? Äußert unwahrscheinlich – man kennt sowieso nicht viel. Das sollte sich ändern. Die Erwartungen waren groß – zumindest was die Show betraf.

Obwohl ich geschätzte vier Stunden bevor U2 ihre Show eröffneten den Bereich der Gelsenkirchener Veltins-Arena betrat (zuvor gab es in einer überfüllten Straßenbahn natürlich die erwarteten Witze über Schweinegrippe und eine kleine amüsante Gruppe von Fans, die sich lautstark unterhielten und für den ein oder anderen Lacher in der Bahn sorgten), gab es bereits Kilometer lange Schlangen von Menschen in alle Richtungen – zum Glück alles Inhaber von Innenraumkarten. Somit ging es zügig daran vorbei in Richtung Eingangskontrolle und ins zunächst spärlich besetzte Stadion.

Der obligatorische Gang zum Merchandising-Stand und meine nahezu gegen Null tendierenden Ausgaben in diesem Bereich konnten auch U2 mit diversen Fanartikeln nicht ändern. Zugegebener Maßen fand sich zwar das ein oder andere passable Exemplar im Bereich der T-Shirts wieder, bei Preisen von mehr als 30 € kann man als „Nicht-Fan“ aber ruhigen Gewissens ohne einen Kauf von Dannen ziehen.

Mein frei wählbarer Platz in einem der wenigen Stehplatzblöcke auf der Tribüne erwies sind zumindest bis 40 Minuten vor Showbeginn als Rücken schonender Stufensitzplatz, bevor die Zuschauermenge unaufhörlich wuchs und ihren Platz einforderte. Genau gegenüber der Bühne stehend gab es eine absolut zufriedenstellende Sicht auf das Geschehen auf den Rängen, im Innenraum und natürlich der Bühne und Videowand.

Aber zunächst sorgte noch die Vorgruppe „Snow Patrol“ ab halb acht mit einem 45-minütigen Auftritt und Songs, wie „Run“, „Shut your eyes“ und natürlich „Chasing Cars“ für eine gute Stimmung im bereits mit geschätzten 50.000 Fans gefüllten Stadion. Keine nennenswerte Bühnen- oder Lightshow – aber ein ganz starker Live-Auftritt mit druckvollem Spiel und überzeugendem Gesang. Eine Gruppe, die sich als definitiv lohnender Solo-Act für kommende Konzertbesuche empfehlen konnte. Dann kamen U2…

…und ließen bei ihrem 120-Minuten-Auftritt bei geschlossenem Dach vor 74.000 begeisterten Fans nie einen Zweifel aufkommen, dass sie zu den größten Rockstars der Welt gehören. Wohl niemand bringt derzeit eine solch eindrucksvolle Show auf die Konzertbühnen.

Von Beginn an herrschte euphorische Stimmung, jeder Song – von den Klassikern „Pride“, „The Unforgettable Fire“ oder „With or Without you“ über „One“ und „Ultra Violet“ bis hin zu „Magnificient“ und „Get on your boots“ – wurde frenetisch bejubelt und lautstark mitgesungen.

U2 präsentierten mit einem glänzend aufspielenden Edge einen druckvollen und in fast jeder Hinsicht makellosen Live-Sound, der die mir bekannten Versionen der Songs aus Radio, TV und einer handvoll Alben deutlich in den Schatten stellte. Hier wirkten auch Stücke, die vorher nicht unbedingt hinter dem Ofen hervorlocken konnten, teilweise sogar völlig unbekannt waren, einfach gut. Vielfach natürlich beeinflusst durch die tolle Atmosphäre und Live-Show.

Das 22 Songs umfassende Programm ließ bei eingefleischten Fans sicherlich Spielraum für mehr Material aus der Anfangszeit, doch an altbewährten Hits ließen U2 keinen Mangel aufkommen. Was der Gelegenheitshörer kennt wurde gespielt.
„New Year’s Day“ und „Electrical Storm“ hätten weitere Glanzlichter setzen können, blieben aber bei der ansonsten guten Setlist außen vor.

Mit der Bühnenkonstruktion – hier auf Grund des deckenmontierten Videowürfels (scheinbar nicht kurzfristig entfernbar gewesen) der Arena nicht inmitten des Stadions platziert – erreichten die Iren Dimensionen, die man nur aus Aufzeichnungen der „Zoo TV“ und „PopMart“-Tourneen sowie den Aufnahmen der überragenden „Division-Bell“-Tour von Pink Floyd aus den 90er Jahren kennt. Gigantisch, eindrucksvoll und definitiv ein Highlight.

Die von allen Seiten gut einsehbare 360°-Bühne mit einer enormen Projektionsfläche oberhalb der begehbaren Bühne für Großbilder der Protagonisten, Fans, Einspieler oder Farbenspiele, wurde von Bono, Edge, Larry Mullen und Adam Clayton für diverse Ausflüge über die Rundstege in Richtung Fans genutzt. Die auf vier Trägern basierende Konstruktion - in optischer Anlehnung an eine Spinne - sorgte mit der Lichtshow stets für bemerkenswerte Effekte. Die als „The Claw“ bekannte Bühne wartet mit einer maximalen Höhe von 51 Metern und Abmessungen von 48 x 48 Metern in der Breite auf – und das alles bei einem Gesamtgewicht von weit über 200 Tonnen.

Das obligatorische politische Statement – eine Tatsache, die bei Bono immer wieder gerne kritisiert wird, einen Konzertbesucher von U2 jedoch in keiner Weise überraschen noch wirklich abschrecken dürfte und sich absolut angemessen im Rahmen hielt - kam hier in Form eines Aufmarsches Jugendlicher mit einem Bild von Aung San Suu Kyi, einer Friedensnobelpreisträgerin aus dem ehemaligen Birma, welche sich für die Demokratisierung die in ihrem Heimatland einsetzt und dort seit Jahren unter Hausarrest steht.
Ein kurzer Einspieler mit einer Ansprache von Erzbischof und Friedens-nobelpreisträger Desmond Tutu diente als Übergang zu einem der Highlights des Abends: „One“. Das von Bono animierte Publikum schuf bei vollständig verdunkelter Arena mit Handys, Feuerzeugen, Wunderkerzen und (nicht verbotenen) Digitalkameras ein wunderschönes Lichtermeer.



Gegen Ende setzten sich die vier Iren mit „Ultra Violet“, eine der drei Zugaben, auf einer fast vollkommen verdunkelten Bühne gekonnt in Szene. Lediglich die Anzüge der Bandmitglieder waren mit roten Lichtern versehen und schufen zusammen mit dem Kunstnebel eine Science-Fiction-artige Atmosphäre.

Mit „With or without you“ ging es für mich dann hinaus in die Nacht in Richtung Heimat. Den letzten Song „Moment of Surrender“ bekam ich nicht mehr mit – aber der Zugplan ist nun mal nicht zu ändern.

Während die Hinfahrt mit Bus & Bahn problemlos verlief, gestaltete sich der Rückweg (trotz des Verlassens der Arena vor dem letzten Song – dank Youtube aber zu Hause am PC nachgeholt) – als weitaus problematischer. Verspätete Züge machten es unmöglich, die entsprechenden Anschlussverbindungen zu erreichen. Einige Fans hatten sich nicht zu Unrecht beim Bahnpersonal auf den entsprechenden Bahnsteigen beschwert. So gegen 2 Uhr Nachts war dieser Abend dann aber auch für mich zu Ende und brachte neben leichtem Ohrenpfeifen auch eine kleine Vorfreude auf kommende U2-Alben, welche die heimische CD-Sammlung ergänzen sollten. Bald…

Und was bleibt? Eine Band, die aus einem breitgefächerten, jedoch meist nur eher mittelmäßigen Repertoire eine mitreißende Live-Show auf die Beine stellen kann, mit Effekten und Atmosphäre sowie starkem Sound Defizite wett macht und auch mit einer im Vergleich zu anderen Künstlern überschaubaren Menge an Highlights die Massen für zwei Stunden ohne Probleme begeistern kann. Auch mit etwas Abstand wird man die Show immer als herausragendes Highlight in Erinnerung behalten – der „U2“-Alltag mit Alben, wie „Achtung Baby“ oder „Zooropa“ bleibt dagegen eher grau…
Jedenfalls noch…

Vierter Tag - Block "Einkauf"

Eine Affenhitze, kaum mal etwas Wind im Raum, schwüle Luft, alles viel zu stickig.
Dazu ein Thema, was in Bezug auf die Prüfungsrelevanz noch nicht so ganz analysiert werden konnte. Zumindest nicht so leicht verständlich alles.

In der Pause ging es ab zu McDonalds (die Cola da schmeckt mir gar nicht - nie wieder!), unterwegs ging man an einem auf einer Treppe sitzenden Bauarbeiter mit einer Blockflöte vorbei.... und was versuchte der natürlich zu spielen?
Genau - "El Condor Pasa". Na wunderbar...

Morgen soll das Wetter etwas abkühlen, so dass wir Zeit rausholen können und dann Samstag gegen 14 Uhr Schluss machen können. Vorher muss ich aber nochmal im Kaufhof vorbeischauen. Da hab ich einen CD-Wühltisch gesehen...

Mittwoch, 19. August 2009

Dritter Tag - Block "Einkauf"

Wie versprochen endete der heutige Tag außergewöhnlich früh. Bei diesem doch sehr warmen Wetter bei nicht klimatisierten Räumen aber auch mehr als wünschenswert.
Der Rückblick auf diese ersten drei Tage - die kommenden Tage umfassen einen anderen Themenblock - verspricht nützliche Hinweise und Informationen, jedoch mengenmäßig einen absolut überschaubaren Berg an Papier.
Der Dozent konnte den gesamten Stoff zügig und gut verständlich rüberbringen.
Da hat man schon einen anderen Fall erlebt, der für meine Begriffe schon fast an Frechheit grenzt, wenn man die Kosten für die Teilnehmer und den Tagessatz der Dozenten berücksichtigt.

Der morgige Tag könnte auf Grund des heißen Wetters ziemlich unangenehm werden.
Hoffen wir das Beste....

Heute kam von meinem neuen Lieblingsladen "www.play.com" das U2-Album "Boy", eine weitere Platte steht vom Händler CD-WOW noch aus. Tja, so ein Konzert hinterlässt halt immer Spuren....

Dienstag, 18. August 2009

Zweiter Tag - Block "Einkauf"

Heute war es dann doch deutlich mehr zum Gähnen als gestern... Zum Glück war gegen 16:30 Uhr Schluss und mit der Aussicht, dass morgen gegen 13 Uhr bereits Ende ist lässt es sich doch gleich viel motivierter morgen aufstehen.

Bus & Bahn sind wieder mit Schulkindern gefüllt - mal mehr oder weniger gelungen angezogen. Armbändchen, Nagellack, lautes Palaver und zu enge Klamotten für einfach zuviel Gewicht sind an der Tagesordnung.
Aber ab und zu gibt es auch was Nettes zu sehen :-)

Auf der Rückfahrt stieg eine Frau mit Mikrophon und "Musikanlage" in die S-Bahn ein und begann doch wirklich allen Ernstes zu einer grausamen Begleitung - eine Mischung aus Schlager und Volksmusik - in einer fremden Sprache schiefe Töne von sich zu geben! Fürchterlich dieses Geplärre! Aber scheinbar verdienen einige Leute so ihren Unterhalt (oder zumindest einen Teil davon).

Wichtige Lektion heute im Unterricht gelernt: Unterschreibe NIEMALS eine Bestellung, die für private Zwecke dient. Egal, ob es für den Geschäftsführer, Abteilungsleiter oder sonst wen ist. Hier kann es im Nachhinein mit der Steuer Probleme geben - und es haftet der Unterzeichner....

So - jetzt wird noch weiter meine heute eingetroffene "Further Listening"-Version des Pet Shop Boys Albums "Introspective" gehört.

Montag, 17. August 2009

Erster Tag - Block "Einkauf"

Den ersten Tag des neuen Blocks "Einkauf" hinter mich gebracht und noch nicht so dermaßen müde, wie es bei der letzten 6-Tage-Einheit war, kommt aber bestimmt noch.

Bislang (und damit hab ich auch nicht gerechnet) hat niemand den Kurs vorzeitig beendet. Wieso auch.... Heute stellte sich heraus, dass die mündliche Prüfung wohl eher erst im Januar 2010 ist. Hat Vorteile und Nachteile. Die Zeit der Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr muss aber somit definitiv zum Lernen verwendet werden.

Der Stoff ist bislang alles nicht groß Erwähnenswert und kommt mir dank der bislang acht (mehr oder eher weniger erfolgreich) absolvierten IHK-Prüfungen nicht unbekannt vor. Mit meinem Lernpensum liege ich im Gruppenvergleich ziemlich weit vorne, allerdings ist das nach meiner Auffassung noch lange kein Grund, weniger zu tun. Im Gegenteil - der Rest liegt einfach zu weit hinten. Meine Lernintensivität wird noch erhöht werden.

Samstag, 15. August 2009

Fernbedienung kaputt

Nachdem gestern meine TV-Fernbedienung endgültig ihren Geist aufgegeben hat, wurde heute auf dem Wühltisch des im nächsten Jahr schließenden Kaufhofs ein neues Exemplar für 10 Euro erstanden. Funktioniert!

Wenn man schon mal ein Auto zur Verfügung hat wurde natürlich auch dem örtlichen Media Markt ein Besuch abgestattet. Das übliche Bild: Viele CDs, viele DVDs - alles viel zu teuer. Außerhalb von Sonderaktionen ist da für mich aber auch gar nix zu holen. Und eben einer dieser Aktionen hab ich dann die "Songs from the heart" von Frank Sinatra für einen Euro rausgefischt - kostet bei Amazon 17 €.
Ist nicht dauerhaft meine Musik, aber ab und zu kann man da durchaus mal reinhören.

Montag geht es mit der Weiterbildung weiter, in der darauffolgenden Woche steht mal wieder ein Konzert vor der Tür: Coldplay in der Esprit-Arena! Freue mich drauf.

Dienstag, 4. August 2009

SSV & Ausschlafen

Heute hatte ich einen Tag Urlaub - vom gestrigen Konzert von U2 in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen musste ich mich erholen. Da die Verkehrsanbindungen mehr als dürftig sind und diverse Bahnen und Züge nicht pünktlich kamen, war es ein ziemliches Gegurke, so dass ich mich dann in Oberhausen hab abholen lassen. Ist halt blöd, wenn man umsteigen muss. Aber es hat sich gelohnt.... Bericht folgt!

In der Innenstadt und im Einkaufszentrum war heute nicht viel los, obwohl Schulferien sind. Den S.Oliver-Store hab ich mir ganz geschenkt, ebenso Boecker und Peek & Cloppenburg - da gibt es entweder nur Schrott oder viel zu teure Sachen, die oftmals auch nicht gerade schön sind. Bei Boecker kann man meist sowieso rückwärts wieder raus und S.Oliver find ich online eher was, Esprit genauso. Bei Karstadt gabs auch nix Spannendes. Aber bei Tom Tailor sind drei Poloshirts für je ca. 9 € anstelle von 30 € in meinen Kleiderschrank gewandert. Orange, lila, grün. Manchmal muss auch bei mir etwas Farbe sein.

Morgen geht es wieder ab zur Firma. Weiterhin nicht gerade viel los.
Wenigstens der Chef hat mit seinem täglichen Reinigen der Türklinken mit Sargotan (Schweinegrippe, you know?) eine Beschäftigung...

Jetzt wird erstmal gelernt, vielleicht gibt es nachher noch ne Folge "One Tree Hill"