Natürlich wanderte nach dem gestrigen Konzert von Jean Michel Jarre der 3er-Pack von "Chronologie/Equinoxe/Oxygene" auf meiner Wunschliste für dieses Jahr gleich ganz weit nach oben... Ein Bericht über die Show, Zuschauer, Sound und Sonstiges wird wohl im April auf meinem Konzertblog zu lesen sein.
Wenn man die Leute in den Stadien und Hallen oft mit Bier, Cola, Cocktails, Bratwurst, Brezeln oder Pommes sieht - dann erinnert mich das eigentlich daran, dass ich früher bei Schwimmbadbesuchen (in erster Linie Freibad bzw. beim Besuch bei einem Freund auch im Hallenbad) auch immer wieder irgendwas von der Bude/Laden haben wollte. Pommes, Currywurst, Zwiebelringe. Im Kino wurde kaum ein Film ohne Popcorn (Zucker! Kein Salz!) geschaut, meist auch noch mit Getränk.
Und heute? Meist isst man zu Hause, teilweise geht es vorher noch zu McDonalds oder Burger King, da man hier für Pommes, Cola & Cheesburger knapp 3 € bezahlt, bei den Veranstaltungen jedoch natürlich deutlich mehr. Mehr als ein Brezel (wenn überhaupt) esse ich kaum noch.
Woran liegt das? Achtet man mehr auf seine Figur? Wird das Geld knapper?
Beides ist sicherlich nicht unwichtig. Bei der "Australian Pink Floyd Show" am kommenden Mittwoch geht es - wenn überhaupt - vorher kurz zu Burger King.
Die einzige Veranstaltung, bei der ich mit Sicherheit auch drinnen nicht ohne Getränk an meinen Platz gehen werde, ist Mark Knopfler. Warum? Tja... ich weiß nicht.
Ich will bei Konzerten immer früh da sein, auch wenn der reservierte Sitzplatz und die teilweise völlig unkomplizierte Anfahrt das nicht immer erfordert. Ob es vorher noch ins Einkaufszentrum geht, die möglicher Weise bislang unbekannte Location inspiziert wird, das Gedränge vor der Toilette verhindert werden soll oder man einfach am Merchandisingstand gucken will.
Einer der Hauptgründe ist aber mit Sicherheit, dass solche Konzertbesuche, auch wenn sie bei mir in den letzten Jahren (so auch 2010) nicht gerade eine Seltenheit waren, schon etwas Besonderes sind und auch sein sollen. Kurz vorher ankommen, schnell rein, berieseln lassen und dann wieder zackig weg - das kann und soll es nicht sein. Sowas darf nicht zu einer Art Pflichtprogramm werden. Auch wenn ich zugeben muss, dass es natürlich ein anderes Gefühl ist, ob man zum ersten Mal alleine in einem Stadion Bruce Springsteen sieht, seine Lieblingsgruppe Pet Shop Boys live sieht oder eben in vertrauter Umgebung "mal wieder" XYZ sieht.
Natürlich gucke ich mir nicht jeden "Hinz und Kunz" an und nicht selten tun die Eintrittspreise schon weh. Vielleicht nicht unbedingt die 73 € für Mark Knopfler, aber es ist schließlich immer noch mehr... Viele Acts kommen, die ich wieder oder erstmalig sehen will - da fällt der Verzicht schon sehr schwer...
"Rihanna", "Alicia Keys" - es wäre schon interessant. Aber nein. Da gucke ich lieber, ob sich "Lady Gaga" für 2010 machen lässt.
Ach so, der vielleicht interessanteste Grund sind natürlich die anderen Besucher...
Leute gucken, den Blick durch die Reihen schweifen lassen und mehr als nur einmal bleiben hier die Augen bei attraktiven Frauen hängen... ;-)
Sonntag, 7. März 2010
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