Sonntag, 25. Juli 2010

Loveparade Duisburg

Zuviel Drängelei und Theater von Menschen, die sich nicht an die Vorschriften halten. Dazu noch eine zumindest fragwürdige Planung des Veranstalters und - was auch gerne mal vergessen wird, hier aber zum Glück schon relativ zügig hinterfragt wird - die große Frage, warum so eine Veranstaltung in der "Weltstadt" Duisburg genehmigt wurde.

Natürlich kann man jetzt rumargumentieren, dass das Areal zu klein war, das man bei solchen Großveranstaltungen einfach nicht mit festen Zäunen arbeiten kann und man diverse Sachen besser hätte organisieren müssen.
Aber darf man hier dem Veranstalter die große Schuld in die Schuhe schieben?
NEIN!

Im bürokratischen Deutschland (was absolut nicht immer nur schlecht ist!) gibt es für jedes Hundeklo, jeden Laternenpfahl und jeden Ast Vorschriften, Genehmigungen, Prüfverfahren. So auch garantiert hier. Dem Veranstalter vorzuwerfen, dass er alle Auflagen erfüllt hat, dies von der Stadt (?) genehmigt wurde und dann doch was passiert ist - "Unglück" und "Pech" kann man da eher sagen. Da sollte man sich eher mal fragen, wer unter welchen Umständen sowas genehmigt hat...

"Die Loveparade wird es nicht mehr geben" sind die Worte des Geschäftsführers der Veranstaltung... spätestens in 2-5 Jahren hat sich das erledigt, weil sich damit Geld verdienen lässt, weil es andere Veranstalter gibt, weil der Herr vielleicht in 4 Wochen gar kein Geschäftsführer mehr ist.

Loveparade hat mich nie wirklich interessiert, von ein paar Stunden auf Viva mal abgesehen, die ich in ca. 15 Jahren von der Loveparade gesehen hab.

Und nein - ich habe auch weiterhin keine Angst Veranstaltungen (Konzerte) zu besuchen, bei denen viele Leute (wenn auch natürlich viel viel weniger als hier) zu gegen sind. Auch wenn es dort auf Grund der Enge von Zugängen oder Veranstaltungsorten, Bussen und Bahnen ähnlich gefährlich werden könnte...

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